Im Rahmen des Ethikunterrichts haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7c nach Stuttgart aufgemacht, um mehr über das Judentum zu erfahren.
Schon von außen hebt sich das schlichte Gebäude von seiner Umgebung ab: hebräische Schriftzeichen und ein großes Kunstwerk zieren die Synagoge Stuttgart.
Die abgestellten Kerzen und niedergelegten Blumen sowie die Polizeistreife vor dem Eingang ließen jedoch so manche Schüler rätseln:
Was hat es damit auf sich?
Was steht wohl auf den beiden Steintafeln hinter der Skulptur? Und wofür stehen die zwölf bronzenen Plaketten im Boden, die Tiere, Pflanzen oder andere Symbole zeigen?
Diese und viele andere Fragen konnten wir bei unserer Führung mit Frau Goldman klären. Sie schilderte uns das Gemeindeleben der jüdischen Gläubigen in Stuttgart sowie einzelne Episoden aus der Geschichte der Stuttgarter Synagoge und beantwortete geduldig alle Fragen.
Leider konnte der Toraschrein nicht geöffnet werden, so dass die geschmückten Tora-Rollen nicht zu sehen waren. Dafür ließ Frau Goldman eine andere,
echte Pergamentrolle herumreichen, so dass alle einmal sehen und fühlen konnten, auf welchem Material die uralten Texte der Tora geschrieben wurden.
Am Ende der Führung hatten wir noch Gelegenheit, uns auf beiden Ebenen der Synagoge umzusehen. Der Gebäudekomplex in der Hospitalstraße beherbergt neben der Synagoge auch einen Gemeindesaal, ein rituelles Bad, eine Grundschule und einen Kindergarten, ja sogar ein koscheres Restaurant!
Der zweite Teil unserer Reise durch die Welt der Religionen wird uns schon bald an einen neuen Ort führen… Wir werden darüber berichten!
S. Calcara












