Geschwister Scholl

Hans und Sophie Scholl

Als Namensgeber unserer Schule sind uns die Geschwister Scholl Vorbild, uns für die Rechte und die Freiheit jedes Einzelnen einzusetzen. Deshalb ist es wichtig, dass alle, die am Schulleben beteiligt sind, einander respektieren, aufeinander Rücksicht nehmen und sich gegenseitig helfen.

An unserer Schule …

  • leben wir das gemeinsame Miteinander nach demokratischen Werten.
  • wird inner- und außerschulisches Engagement wertgeschätzt.
  • kommunizieren wir offen, transparent und ehrlich miteinander.
  • pflegen wir aktiv inner- und außerschulische Partnerschaften.

Hans und Sophie Scholl

Sophie Scholl wurde am 09. Mai 1921 in Forchtenberg geboren, ihr Bruder Hans Scholl am 22. September 1918 in Ingersheim.

Ihre Jugend führte sie in die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus. Ihre Eltern lehnten die NSDAP bereits frühzeitig ab. Dennoch traten sie zunächst voller Überzeugung der „Hitler-Jugend“ (HJ) und dem „Bund Deutscher Mädel“ (BDM) bei.
Nachdem die Geschwister Scholl der „Deutschen Jungenschaft vom 1.11.“ beigetreten waren, wurden sie erstmals verhaftet und aktenkundig. Hans Scholl wurde zunächst für fünf Wochen inhaftiert. In der Folge wurden sie systematisch durch staatliche Organisation voneinander getrennt.

Gemeinsam mit seinen Kommilitonen Christof Probst, Willi Graf und Alexander Schmorell wurde Hans Scholl Begründer der Protestbewegung „Weiße Rose“. Gegen den Terror in Hitler-Deutschland kämpften sie mit einfachen Flugblättern. Der Gruppe schlossen sich später auch seine Schwester Sophie sowie der Philosophieprofessor Kurt Huber und weitere an.
Die „Weiße Rose“ nutzte die Situation, um in einer konzentrierten Aktion auf sich aufmerksam zu machen.

In einer heimlichen Mission verteilten die Geschwister Scholl Flugblätter vor den Hörsälen der Universität München. Die verbleibenden Blätter wurden in den Lichthof des Gebäudes geworfen, wo sie vom dortigen Hausmeister beobachtet wurden. Von ihm wurden sie auch verraten und am 18. Februar 1943 verhaftet. Nach einem vier Tage andauernden Verhör wurden die Geschwister Scholl wegen Verschwörung und Schwächung der Wehrmoral durch Roland Freisler, den Präsidenten des Volksgerichtshofs, am 22. Februar 1943 zum Tode verurteilt.
Noch am selben Tag wurde das Urteil gegen Hans und Sophie Scholl vollstreckt.

Quelle: whoiswho-Sopie Scholl und whoiswho-Hans Scholl

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