Wie funktioniert eigentlich eine DNA-Analyse? Und wie können Ermittlerinnen und Ermittler mithilfe von DNA-Spuren einen Kriminalfall lösen? Diesen Fragen gingen unsere 10. Klassen bei einem besonderen Workshop nach, der von Studierenden der PH Ludwigsburg durchgeführt wurde.
Nach einer anschaulichen Wiederholung von Grundlagen der Genetik lernten die Jugendlichen die Methode der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) kennen. Mit diesem Verfahren können kleinste Mengen von DNA vervielfältigt und anschließend untersucht werden. Unter Anleitung der Studierenden durften die Teilnehmenden die einzelnen Arbeitsschritte selbst durchführen und erhielten so einen authentischen Einblick in moderne molekularbiologische Laborarbeit.
Besonders spannend war das Rahmenprogramm des Workshops: Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle von Kriminaltechnikerinnen und Kriminaltechnikern und sollten einen fiktiven Mordfall aufklären. Nun waren exaktes Arbeiten, Teamfähigkeit und Geschick gefragt!
Mit Begeisterung wurden Proben pipettiert, Gelplatten gegossen, Ergebnisse ausgewertet und diskutiert – bis schließlich der Mörder überführt wurde. Der Workshop bot eine hervor-ragende Gelegenheit, wissenschaftliche Methoden praxisnah kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Ganz nebenbei entsponnen sich auch Gespräche zum Biologiestudium und dem persönlichen Bildungsweg der Studierenden. Das höchste Kompliment fiel in einer dieser Gesprächsrunden: „Ehrlich gesagt hab ich heute morgen überlegt, ob ich überhaupt in die Schule kommen soll – aber jetzt bin ich voll froh!“
Ein herzlicher Dank gilt den Studierenden und ihrer Dozentin Frau Dr. rer.nat.Maren Muth, die mit ihrem Engagement, Fachwissen und ihrer Begeisterung für die Wissenschaft diese besonderen Tage ermöglicht haben!

Julia Reich, Silvia Calcara











