Bei bestem Wetter ging es heute für die 5a in die Botanik: wir wanderten zum Gelände des Imkervereins Winnenden im Zipfelbachtal. Vor Ort begrüßten uns Herr Offtermatt, Herr Gilbert und Herr Weller vom Imkerverein. Sie hatten ein tolles Programm für uns zusammengestellt!
In zwei Gruppen aufgeteilt, erfuhren wir vieles über den Bienenstaat und die drei unterschiedlichen „Bienenwesen“ darin. Erstaunlich auch, welche Leistung die fleißigen Bienchen erbringen, bis so ein Glas Honig voll wird: Sie fliegen ungefähr 40.000 mal zu verschiedenen Blüten aus und sammeln deren Nektar. So legen sie rund 120.000 km zurück. Das ist so lang wie drei Erdumrundungen am Äquator!
Wir durften uns noch einige Imker-Werkzeuge ansehen und erfuhren, wozu sie dienen. Auch eine ausgebaute Wabe wurde herumgereicht. Sie duftete wunderbar!

Der spannendste Teil war natürlich die Begegnung mit den Tieren selbst. Herr Weller nahm uns mit an die Beuten (so heißen die Bienenstöcke in der Fachsprache) und öffnete diese. – Was für ein Gewusel! Anfangs hatten wir noch ein wenig Angst vor den vielen Bienen, die plötzlich um uns herumschwirrten und krabbelten. Aber nachdem die ersten sich trauten, ein volles Rähmchen zu halten und zu betrachten, überwog die Faszination. – Und richtig kuschelig wurde es dann bei den Drohnen. Das sind die männlichen Bienen. Sie sind groß, flauschig und besitzen keinen Stachel. Wir konnten sie auf die Hand nehmen und streicheln. Auch die Bienenkönigin bekamen wir zu Gesicht.
Am Schaukasten zeigte uns Herr Weller noch, wie die Bienen sich mithilfe ihrer Tanzsprache verständigen. Ja, das klappt nicht nur in der Disko! Außerdem ließ er sich extra von einer Biene stechen, um uns zu zeigen, wie der Stachel am besten zu entfernen ist (ohne auf die Giftblase zu drücken!).

Als wir schon gehen wollten, fand Herr Abele dann noch einen großen Ölkäfer. So ein Tier hatten wir zuvor noch nie gesehen. Voller neuer Eindrücke machten wir uns auf den Rückweg.
Ein herzliches Dankeschön geht raus an den Imkerverein Winnenden!











